Wenn Fühlen zum Davonlaufen ist!

Für viele Eltern ist es kaum auszuhalten, wenn sie mit negativ konnotierten Gefühlen wie Wut, Trauer oder Angst konfrontiert sind. Entsprechend schlecht gelingt es ihnen, diese Gefühle ihren Kindern zuzugestehen. Warum ist das so und was hilft dagegen?

Der barmherzige Blick der Selbstvergebung

Beschämen ist ein sehr verbreitetes Erziehungsmittel in unserer Kultur. Wer hat nicht in seiner Kindheit gehört „Schäm Dich!“ oder „Du solltest Dich schämen“. Scham ist allgegenwärtig und äußerst effektiv. Trotzdem nehmen wir sie häufig gar nicht bewusst als solche wahr. Denn selbst die Scham ist schambehaftet. Wie können wir einen konstruktiven Umgang mit unseren Fehlern lernen, sodass wir einerseits Verantwortung für sie übernehmen und andererseits daraus lernen können?

Der Quell des Wandels oder der Weg zu einem konstruktiven Umgang mit Elterlicher Wut

Fast alle Eltern sind davon betroffen. Kaum einer traut sich darüber offen zu sprechen: Elterliche Wut. Dabei ist genau dieser Austausch so wichtig, dass wir von einander lernen können und so in unserer persönlichen Entwicklung voran kommen.

Die Macht der Gedanken

Nicht die Situation selbst ist es, die uns in manchen Momenten der Elternschaft fast verzweifeln lässt. Es sind unsere Gedanken, unsere Bewertungen dazu, die für unsere Gefühle verantwortlich sind. Genau deshalb lohnt es sich unbedingt genau hinzusehen und sich zu fragen: Was denke ich eigentlich?

Der Mythos der gewaltfreien Kindheit

Weil wir alle Menschen sind, weil wir alle Fehler machen und weil wir selber häufig in unserer Kindheit mit Gewalt konfrontiert waren, ist die „Gewaltfreie Kindheit“ tatsächlich nicht mehr als einer erstrebenswerter Mythos, eine Utopie. Wir können und sollten uns nach ihr ausstrecken, behutsam versuchen ihr möglichst nahe zu kommen. Erreichen werden wir sie allerdings nie.