Sprachlose Wut – die toxischen Werte der weiblichen Sozialisation

Weibliche Sozialisation ist ein elementarer Grundstein dafür, wie unsere Gesellschaft heute funktioniert. Wir Erwachsenen geben unseren Kindern vor wofür Weiblichkeit steht und was damit für Erwartungen an rund die Hälfte der Gesellschaft einher gehen. Warum dies hochproblematisch ist und was Wut damit zu tun hat: Darum geht es in diesem Beitrag.

Der barmherzige Blick der Selbstvergebung

Beschämen ist ein sehr verbreitetes Erziehungsmittel in unserer Kultur. Wer hat nicht in seiner Kindheit gehört „Schäm Dich!“ oder „Du solltest Dich schämen“. Scham ist allgegenwärtig und äußerst effektiv. Trotzdem nehmen wir sie häufig gar nicht bewusst als solche wahr. Denn selbst die Scham ist schambehaftet. Wie können wir einen konstruktiven Umgang mit unseren Fehlern lernen, sodass wir einerseits Verantwortung für sie übernehmen und andererseits daraus lernen können?

Der Quell des Wandels oder der Weg zu einem konstruktiven Umgang mit Elterlicher Wut

Fast alle Eltern sind davon betroffen. Kaum einer traut sich darüber offen zu sprechen: Elterliche Wut. Dabei ist genau dieser Austausch so wichtig, dass wir von einander lernen können und so in unserer persönlichen Entwicklung voran kommen.

Der Mythos der gewaltfreien Kindheit

Weil wir alle Menschen sind, weil wir alle Fehler machen und weil wir selber häufig in unserer Kindheit mit Gewalt konfrontiert waren, ist die „Gewaltfreie Kindheit“ tatsächlich nicht mehr als einer erstrebenswerter Mythos, eine Utopie. Wir können und sollten uns nach ihr ausstrecken, behutsam versuchen ihr möglichst nahe zu kommen. Erreichen werden wir sie allerdings nie.

Die Chance in der Erklärungsnot

Sich Zeit für den vermeintlichen Umweg zu nehmen & in Konfliktsituationen die Argumente unserer Kinder anzuhören, bietet uns Erwachsenen die Chance neue Horizonte zu entdecken. Aber nicht nur deshalb lohnt es sich, sich von der Forderung nach blindem Gehorsam zu verabschieden.