Adultismus ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Wie können wir einen Beitrag dazu leisten, diese Diskriminierungsform in unserem Familienalltag und damit auch in unserer Gesellschaft einzudämmen und ist das überhaupt wichtig?
Autor-Archive:Renée Jasmine Erne
Sprachlose Wut – die toxischen Werte der weiblichen Sozialisation
Weibliche Sozialisation ist ein elementarer Grundstein dafür, wie unsere Gesellschaft heute funktioniert. Wir Erwachsenen geben unseren Kindern vor wofür Weiblichkeit steht und was damit für Erwartungen an rund die Hälfte der Gesellschaft einher gehen. Warum dies hochproblematisch ist und was Wut damit zu tun hat: Darum geht es in diesem Beitrag.
Der barmherzige Blick der Selbstvergebung
Beschämen ist ein sehr verbreitetes Erziehungsmittel in unserer Kultur. Wer hat nicht in seiner Kindheit gehört „Schäm Dich!“ oder „Du solltest Dich schämen“. Scham ist allgegenwärtig und äußerst effektiv. Trotzdem nehmen wir sie häufig gar nicht bewusst als solche wahr. Denn selbst die Scham ist schambehaftet. Wie können wir einen konstruktiven Umgang mit unseren Fehlern lernen, sodass wir einerseits Verantwortung für sie übernehmen und andererseits daraus lernen können?
Der Quell des Wandels oder der Weg zu einem konstruktiven Umgang mit Elterlicher Wut
Fast alle Eltern sind davon betroffen. Kaum einer traut sich darüber offen zu sprechen: Elterliche Wut. Dabei ist genau dieser Austausch so wichtig, dass wir von einander lernen können und so in unserer persönlichen Entwicklung voran kommen.
Die Macht der Gedanken
Nicht die Situation selbst ist es, die uns in manchen Momenten der Elternschaft fast verzweifeln lässt. Es sind unsere Gedanken, unsere Bewertungen dazu, die für unsere Gefühle verantwortlich sind. Genau deshalb lohnt es sich unbedingt genau hinzusehen und sich zu fragen: Was denke ich eigentlich?
Der Mythos der gewaltfreien Kindheit
Weil wir alle Menschen sind, weil wir alle Fehler machen und weil wir selber häufig in unserer Kindheit mit Gewalt konfrontiert waren, ist die „Gewaltfreie Kindheit“ tatsächlich nicht mehr als einer erstrebenswerter Mythos, eine Utopie. Wir können und sollten uns nach ihr ausstrecken, behutsam versuchen ihr möglichst nahe zu kommen. Erreichen werden wir sie allerdings nie.
Der Sprung ins kalte Wasser
Nicht selten sind es unsere eigenen Überzeugungen und Glaubenssätze, die uns zur Annahme verleiten, Kinder könnten in Bezug aufs Essen nicht gut für sich selbst sorgen.
Wir sollten das „Nein“ unserer Kinder feiern
Wenn wir unseren Kindern das Einstehen für die eigene Meinung, ihre Wünsche und Bedürfnisse abtrainieren, dürfen wir konsequenterweise nicht erwarten, dass sie das im Erwachsenenalter plötzlich wieder können. Ein Loblied auf das kindliche „Nein“.
Die Chance in der Erklärungsnot
Sich Zeit für den vermeintlichen Umweg zu nehmen & in Konfliktsituationen die Argumente unserer Kinder anzuhören, bietet uns Erwachsenen die Chance neue Horizonte zu entdecken. Aber nicht nur deshalb lohnt es sich, sich von der Forderung nach blindem Gehorsam zu verabschieden.
Wertschätzung und ihre Wirksamkeit
Zu wissen, der andere anerkennt die eigenen Leistungen, schafft eine konstruktive Grundlage für alle notwendigen Konflikte. Warum letztere so wichtig und richtig sind, um in Beziehung zu bleiben, erfährt ihr hier.
